Nach 3.000 Kilometern endlich in Portugal!

Boah, was fĂŒr’ne Strecke. Hab ich doch etwas unterschĂ€tzt. Die letzten Tage waren daher auch eher ein Strecke-Machen und das Land aus dem Fahrerhaus aufsaugen. Aber da sieht man ja auch einiges. Vor allem wenn man das Navi auf „Maut vermeiden“ stellt und aus dem Nichts Straßensperrungen auftauchen an denen man nach ner halben Stunde wieder vorbei fĂ€hrt und dann merkt, man fĂŒhr im Kreis …

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Scheiß auf Planung. Es lebe die Planung.

Als ich Vorgestern den Satz „Ich muss ja mal ein paar Kilometer reißen, sonst schaff ich es ja nie bis zum 16. (heute ist der 5.) im SĂŒden von Portugal zu sein.“ schrieb, war mir noch nicht bewusst, welche Tragweite dieser haben sollte.

Es gibt Situationen in denen ich eine Unruhe verspĂŒre, die fĂŒr Unzufriedenheit sorgt. Und das war am darauffolgenden Tag der Fall. Ich bin nach BrĂŒgge gefahren, hab mir die Stadt angeschaut aber war unentspannt und unruhig. Ich konnte die Stadt nicht wirklich genießen und schöne Foto-Motive fand ich dadurch auch nicht. Dann hatte ich auch nur ein Park-Ticket fĂŒr eine Stunde gelöst, was die Situation noch erschwert hat.

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Tipp: Michelin Routenplaner

Wenn man lĂ€ngere Strecken mit dem Auto hinter sich bringen muss, gibt es schon große Unterschiede, was die Kosten betrifft. Vor allem in Frankreich, wo die Maut ordentlich rein haut. Mein Navi sagt mir leider nicht, was mich die Maut kosten wird. Google-Maps auch nicht. Man kann zwar „Maut vermeiden“ einstellen aber vielleicht bin ich ja bereit Maut zu zahlen, wenn ich weiß, was mich der andere Weg an Zeit und Geld kostet.

Ich hab da fĂŒr mich jetzt den Michelin Routenplaner entdeckt:

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Zoeterwoude und Brouwersdam

Auf geht’s nach BrĂŒgge!

Das hab ich heute Morgen beim FrĂŒhstĂŒck entschieden und werde somit auf Rotterdam, Amsterdam, Den Haag und so weiter verzichten. Ich muss ja mal ein paar Kilometer reißen, sonst schaff ich es ja nie bis zum 16. (heute ist der 5.) im SĂŒden von Portugal zu sein.

Trotzdem soll die Strecke schön sein, so hab ich mir eine Route raus gesucht, die ĂŒber diese kleinen (Halb-)Inseln da an der KĂŒste entlang geht. Das Navi sagt was von 5 bis 6 Stunden. Also schnell noch GesprĂ€che mit Kunden hinter mich bringen (ja, ich arbeite tatsĂ€chlich wĂ€hrend meiner Reise) und dann das Beast ins Rollen bringen.

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Groningen

Gibt gerade nicht viel dazu zu schreiben, daher hier ein eher bildlastiger Beitrag:

Fotos

Der Stellplatz

Keine AnschlĂŒsse dafĂŒr viel Platz und kostenlos – ich bin der linke der zwei schwarzen Vans:

Selfie-Alarm

Am ersten Abend kam ich gerade so zur goldenen Stunde an, hab mir meine Kamera geschnappt und bin zum See, der nur ein paar Meter vom Stellplatz entfernt war. Mit kleinem Stativ und Fernbedienung könnte ich ein paar Selfies machen:

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Park der GĂ€rten in Bad Zwischenahn

TschĂŒĂŸ St. Pauli

Es war dann wirklich soweit. Gestern hab ich die letzten Sachen in meinen Van gepackt und bin losgefahren. Es hat sich dann doch noch recht lange hingezogen – es war 17 Uhr bis ich St. Pauli dann tatsĂ€chlich hinter mir gelassen habe. Es war ein schöner Tag und auf dem Kiez war recht viel los. Ich hab mir noch einen Döner geschnappt, weil sich meine Abfahrt nicht noch weiter verzögern sollte. Auch wenn mich keiner hetzt und ich einfach hĂ€tte nĂ€chsten Tag losfahren können – so wollte ich dann doch gerne los und die Reise einlĂ€uten. Selbst wenn ich es erstmal nur gerade so ĂŒber die Elbe schaffen sollte.

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Tapetenwechsel

Abwechslung

Ein halbes Jahr hatte ich nun meinen Arbeitsplatz in einem Gemeinschafts-BĂŒro in der Schanze. Davor in einem Fotostudio an der Alster. Ein knappes Jahr lang. Und davor – auch fĂŒr ungefĂ€hr ein Jahr – in Winterhude, gleich um die Ecke vom MĂŒhlenkamp. Zwischendurch hab ich immer mal wieder von zu Hause, aus CafĂ©s oder von anderen Orten gearbeitet. Ich mag diesen Tapetenwechsel. Ich brauch ihn. Vielleicht ist es die Routine, die mich so schnell kriegt und dann die Tage Ă€hnlich aussehen lĂ€sst. Gleichen sich zwei Tage zu sehr, sind sie auf lange Sicht in der Erinnerung wie ein einziger Tag. Das kann das Jahr am Ende recht kurz erscheinen lassen.

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